Word of Mouth Marketing WOM und Blog-Parade

Was ist WOM und wie wird es im SMM eingesetzt? Auf vimeo finden wir von trnd dazu folgendes Video über Mundpropaganda und Social Media: Mythen und Wahrheit gut aufbereitet mit einem Füchschen im Dialog mit einem Dozent.

Wir wollen heute an einer Blog-Parade teilnehmen, die in der Blogosphäre zu einer sehr guten Vermashung führt.

Im Grossen und Ganzen geht es darum, Beiträge im eigenen Blog zu einem vom Initiator der Blogparade gewünschten Thema, zu schreiben. Im Blog des Initiators der Blog-Parade setzen wir in die Kommentare den Link zu meinem Beitrag/Geschichte. Win – Win Situtation.

Passend zu unserem Kurs haben wir uns die Blog-Parade mit dem Thema „Weiterbildung“ ausgesucht.

Zwei hilfreiche Mindmap-Tools, um unsere eigene Geschichte dafür zu konzipieren sind

  • FreeMind (auf www.chip.de) – Mindmap (Thema ist die Wurzel und die Äste sind die einzelnen Schritte).
  • bubble.us : brainstorm and mind map online

Zur multimedialen Untermauerung unseres Beitrags zur Blog-Parade könnten wir

  • eine audio Datei mit sound cloud,
  • ein Beitragsbild für unseren Beitrag mit dem tollen Tool canva erstellen (Achtung: einige Layouts sind kostenplichtig!)
  • oder ein Video

erstellen.

Hilfreicht Tipps zum Storytelling im Unternehmen, lesen wir bei

Und in meinem nächsten Beitrag meine Geschichte 🙂

POST Konzept aus dem Groundswell

BVB hat verloren. Wenigstens hat Ralf für seine 46€ gut gesessen. Als kleinen Trost kann ich ihm eine BVB Wimpelkette anbieten, die mein Sohn gestern bei einer Eishockey Tombola seines Vereins gewonnen hat: im Land des FC Bayern ist die nicht gerade der Hit. Übrigens haben die Kleinstschüler der Germeringer Wanderers ihr Turnier gewonnen und ihren „Pott“ wieder nach Hause gebracht! Jubel!

Ein neuer Trend ist Whaling. Bye bye Planking.

Oder baguetting…

Oder milking …

Jetzt aber wieder etwas ernsthafter.

POST-Methode

Das POST Konzept aus dem Groundswell können wir massnahmenorientiert für eine Social Media Strategie sehr gut herannehmen.

Erklärungen zur Post Methode habe ich hier gefunden. Und hier ein Marketing blog von Dominique.

Charlene Li und Josh Bernoff beschreiben in ihrem Buch Groundswell : winning in a world transformed by social technologies aktuelle Herausforderungen, mit denen Unternehmen in Zeiten der sozialen Technologien konfrontiert sind. Die neue Interaktion ermöglicht es erstmals auch den Konsumenten, persönliche Ansichten und Einstellungen über Unternehmen zu verbreiten. Daraus resultiert eine Notwendigkeit für Organisationen, ebenfalls an den Gesprächen teilzunehmen.

Charlene Li und  Josh Bernoff liefern mit dem POST-Planungsprozess einen systematischen Rahmen für eine Social Media-Strategie. Das Akronym POST beschreibt die vier Planungsschritte people, objectives, strategy und technology.

Der Kunde droht mit einem Auftrag und erwartet von uns ein Grobkonzept für seine Social Media Präsenz. Wir nehmen ein leeres Blatt Papier und erfassen handschriftlich anhand des POST Konzepts zusammen die Ansätze einer Herangehensweise.

Idealerweise verlassen wir den Kunden mit seiner Unterschrift unter diesem leicht chaotisch festgehaltenen POST Plan. Er enthält Informationen zu

  • Zielgruppe. Persona festlegen.
  • Ziele. Sie sollten SMART sein, also spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Bsp. unser Fliessenleger möchte 3 Kunden pro Monat durch den Einsatz von Social Media ab dem 3. Monat gewinnen.
  • Strategie. Jahresplanung mit Content-Strategie. Dafür führen wir ein Brainstorming über die Inhalte mit unserem Kunden durch. Themen definieren, über die geschrieben werden sollen. Vor allem ist das Alleinstehungsmerkmal (USP) des Unternehmens uns seines Angebots wichtig.
  • Technology. Hier konzentrieren wir uns auf die fünf Handlungsempfehlungen, meistens sprechen und aktivieren, um den richtigen Kanal (z.B. twitter für einen Dialog) zu definieren.

Nun gilt es, die richtigen Influencer zu finden, die unser Thema nach vorne pushen.

Bei den Influencern oder Beeinflussern unterscheiden wir zwischen:

  • Mass-connector: an Menschen interessiert, sind beziehungsstarke Multiplikatoren.
  • Mass-maven: einflussnehmende Meinungsführer, sind an Informationen interessiert, beraten.

Bei aktiven Menschen im Netz unterscheiden wir zwischen:

  • digital native. Ist jemand, der mit der Technologie, die auf social media fusst, gross wird.
  • digital resident. Sind Leute, die tagtäglich im Netz „wohnen“. Die digital residents haben das grösste Potential zu einem Mass-connector oder einem Mass-maven zu werden!

Verjüngungskampagne Old Spice. The Man Your Man Could Smell Like.

Was wurde von dem alteingesessenen Wursthersteller Ruegenwalder Mühle mit dieser Werbekampagne bezweckt? Hier ist unklar, was sich die Agentur bei der Konzeption dieser Kampagne gedacht hat. Die altbekannte Marke für Wurstwaren mit einer klassischen Werbung mit Familienidyll bewegt sich hier ausserhalb seines Konzept. Schlechter Beigeschmack durch Assoziation des Unglücks von Ramstein 1988.


Hier die Mundstuhl Zugabe, die ich ganz witzig finde und mir im Anschluss angeschaut habe:

twittern und #FF

Das Twitter Musical vorab:

Heute ist #FF Follow-Friday #Empfehlungsfreitag mit #Empfehlungen, anderen#Menschen zu followen. Zum Beispiel:

#FF @Affenblog @ThomasDoermann @schoko_fisch @DOmaedel und weitere schlag ich nächsten Freitag vor.

Bei twitter kann ich folgen und entfolgen, kein edge rank wie bei facebook, Nachrichtenstream füllt sich daher extrem schnell, Nachrichten rücken allerdings auch wieder extrem schnell nach unten und werden durch neuere ersetzt, jede Nachricht ist öffentlich zugänglich, jede Nachricht hat das Potential 230 Mio Menschen zu erreichen und von Menschen favorisiert (=liken) zu werden, Hashtags klassifizieren das Thema.

Twitter-Sonderzeichen:

  • Autorenkürzel, z.B. –bo ist ein Autorenkürzel von Barack Obama oder ^bo oder /bo
  • @Name, Erwähnung eines anderen Twitteraners in einem Tweet
  • RT @Name. RT für retweet. Alte Kennzeichnung,  jetzt gekennzeichnet mit einem grünen Symbol mit Pfeilen.
  • D @Name für eine direkte Nachricht an den Nutzer (oder DM, direct message, bei alten Tools)
  • #Hashtag für Thema, es gibt auch Trendhashtags.

Schaut mal auf Favstar.fm für die besten tweets aller Zeiten!

Visible Tweets.com wir tragen ein Thema ein, z.B. #selbstistdermensch und lassen eine twitterwall laufen lassen… jeder kann auf die wall kommen und ein tweet schreiben. Interessant bei Events 🙂 ihr könnt euch dazuschalten und die eigenen tweets werden auf der Wall des Events angezeigt.

Twittwoch Ruhrgebiet??? Muss ich mir noch anschauen.

Und hier gibts die 140 twitter tools: karrierebibel.de ist die erste Quelle bei Google für twitter tools und mehr.

Justunfollow wer ist mir schon mal gefolgt und wer hat mich dann wieder entfolgt? Frechheit.

Und hier noch etwas zur Organisation im SM:

Frameworks: Organic, Centralized, Coordinated, “Dandelion”, and “Honeycomb”

Tja, und last but not least werden wir musikalisch ins Wochenende verabschiedet.

facebook und die Werbeanzeige auf der fanpage

Wie hilfreich facebook doch sein kann:

Ralfs Frau war gestern beim Friseur und er hat es nicht gemerkt – gut, dass er es gerade auf facebook erfahren hat. Komplimente über den neuen Haarschnitt gibt es heute abend…

Eine Social Media Kampagne starten wir am besten im Werbeanzeigenmanager von facebook und nicht über „Beitrag bewerben“. Der Einstieg in den Werbeanzeigenmanager geht über das Einstellungsrädchen, „Werben auf facebook“. Meine Ziele bei SMKampagnen auf facebook sind Interaktionen mit Seitenbeiträgen oder „Gefällt-mir“ Angaben für eine Seite.

Meine Anzeige versehe ich am besten mit einer „call-to-action“ und einem grossen Bild. Hier auch ein Tipp: mehrere Bilder zurechtlegen und die Anzeige mit mehreren Bildern testen. Zielgruppen festlegen. Diese kann ich sehr genau bei facebook angeben. Allerdings sind 20% der facebook Nutzer fake-profile (und 50% sind reine Spieler).

Vorsicht auch beim Festlegen des Budgets: Kampagne benennen und unbedingt die Kosten pro Tag und die Laufzeit angeben.

Im Idealfall sollte die SMKampagne ein Selbstläufer werden. Dies hängt viel von den Einstellungskriterien der Kampagne ab:

  • wen habe ich angesprochen?
  • wieviel?
  • Above the line?
  • Welche Bilder wurden benutzt?

Eine Kampagne below the line kann eine kritische Masse erreichen, die möchte ich aber gerne unter Kontrolle haben. So sollten grosse Firmen grundsätzlich ein Monitoring einführen.

Begrifflichkeiten bei der Konzeption einer Social Media Kampagne:

SWOT = strengths, weaknesses, opportunities, threads als Matrix abgebildet

SMART = spezifisches, messbares, attraktives, realistisches, terminiertes Ziel

USP = unique selling proposition

Implementierung einer SM Kampagne in verschiedene Unternehmenshierarchien signiert von Ralf oder siehe Buch “PR im Social Web” O`Reilly S. 363 ff:

Hierarchie

Beste Kampagnen:

Bit.ly beste Kampagnen 2011

Beste Kampagnen 2012

Ein paar nützliche Links

www.socialmedia-blog

Profile löschen

Hier noch ein Einsteigertutorial für WordPress von SM Ralf.

Above the line – below the line und facebook

Facebook sollte seinen Platz above the line und below the line haben …

Mit dem Attribut above-the-line („ATL“) versieht man im Marketing die so genannte „klassische“ oder „traditionelle“ Werbung, also die direkt erkennbare Werbung die über die Gatekeeper Medien ein Thema in die allgemeine Öffentlichkeit streuen.

Mit below-the-line Massnahmen wird hauptsächlich nur gezielt beworbenen.

  • Guerilla Marketing ist dabei meistens eine lokale Geschichte. Mit relativ geringem Mitteleinsatz eine möglichst grosse Wirkung entfalten.
  • Ambiente Marketing holt den Mensch in seiner natürlichen Umgebung mit einem Effekt ab, den er nie erwartet hätte. Diese Aktionen können sehr teuer sein. Ambient Media findet den Weg in den direkten Lebensraum, also U-Bahn, Supermarkt, Kneipe,…

RSS Feeds

RSS oder Really Simple Syndication

File:Feed-icon.svg

Über RSS werden Informationen neutral in einem standardisierten Format (XML) übertragen, d.h. Bilder, Text, … werden durch RSS aufbereitet und versorgen den Adressat mit einem Nachrichtenticker.

Wir installieren uns den RSS Feedreader von chip auf unserem Desktop. Ein RSS Reader ist ein Programm, das Feeds lesen kann. News-Seiten, Blogs …. bieten RSS Dienste an, die ich mir abonnieren kann. In regelmässigen Abständen werde ich mit Kurznachrichten versorgt und kann auch bei Bedarf den gesamten Inhalt der Nachricht im Original lesen.

Mit Netvibes können wir uns ein kostenlosen SM Monitoring aufbauen und eigene feeds einlaufen lassen.

SMM Framework – eine gedankliche Unterstützung

Das Social Media Marketing Framework nach Graham Lubie als gedankliche Unterstützung für unsere Planung unserer Präsenz auf  SM Netzwerken.

The-Social-Media-Marketing-Framework-by-Graham-Lubie2

Anhand der TUIfly Kampagne 2012 bewerten wir, wie die „Deutschlandflagge“ Schwarz – Rot – Gold eingesetzt wurde.

Initiatives: Im steady state ist mit dem Branding eine gute Viralität erzeugt worden. Die „Uhr“ oder: der Bogen lacht, mit dem Logo und der Knallerfarbe Gelb werden die Werte (Geiz, billig, dynamisch) gut transportiert. Der für die Kampagne 2012 neu erfundene, lockere „Mission Impossible Typ“ trägt den Content gut nach aussen.

Conversation Channels: Im public Channel leider keine Verbindung der einzelnen sozialen Netzwerke. Keine klare Linie, Vermischung von public und organizational Channels. Es wird zu viel produced, kein Dialog. Home Page mit Buchung, Verteilung des Inhalts auf twitter, facebook, google+

Content: zu viel produced content, kein spontaner Content aus Interviews und dergleichen.

Content ist gut durchdacht, Branding kommt auch gut, aber das Gesamtkonzept der Kampagne für Social Media funktioniert nicht, z.B. Gewinnspiele vermischt mit Handlungsempfehlungen